In den Top Ten der bayerischen Blasmusik

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom 5. Oktober 2018:

Stadtkapelle Erding feiert 30-Jähriges – Beständigkeit und Nachwuchsarbeit sind Trumpf

Erding – Sie hat wechselvolle Phasen erlebt in ihrer Geschichte, doch seit ihrer Wiedergründung vor 30 Jahren ist die Stadtkapelle Erding getragen von einer stabilen Vereinsstruktur und großer Musizierfreude der Mitwirkenden. Das sind nur zwei Gründe zum Feiern.

Das Orchester erlebt eine beständige Weiterentwicklung durch die aktive Nachwuchsarbeit und musiziert auf hohem Niveau. Am Mittwochvormittag fand die Fest-Matinee zum 30-Jährigen mit vielen Ehrungen in der Stadthalle statt.

Vorsitzender Walter Dorn leitet den Verein seit 22 Jahren und ist seit 40 Jahren Mitglied. Für sein Engagement bekam er gleich zwei Auszeichnungen: die goldene Verdienstmedaille und die Ehrennadel in Gold des Musikbundes von Ober- und Niederbayern.

Oberbürgermeister Max Gotz äußerte seinen „Riesenrespekt“ für Dorns „großartiges Engagement“ und dankte der ganzen Familie für ihre Einsatzbereitschaft. Der OB verteilte auch ein „Riesenkompliment an die jungen Leute“, die musikalisch im Orchester aktiv sind. Bei der Stadtkapelle sei man sich sicher, dass Steuergelder, die von den Bürgern erbracht und von der Politik verteilt würden, „optimal eingesetzt werden“. Als „nächsten wichtigen Baustein“ nannte Gotz die Einweihung des neuen Proberaums in Altenerding-Süd und sprach von einem guten Baufortschritt.

Großes Lob gab’s zudem für den künstlerischen Leiter Martin Hirsch, dem es maßgeblich zu verdanken sei, dass die Stadtkapelle Erding unter den zehn besten Blasmusikorchestern in ganz Bayern sei, betonte Vorsitzender Dorn und bedankte sich zudem bei der Ausbildungsabteilung, die den Dirigenten unterstützt.

Hirsch wurde für 20-jährige Dirigenten-Tätigkeit mit Gold ausgezeichnet – ebenso wie sein Stellvertreter Erich Baumgärtel. Insgesamt sind über 100 Musikerinnen und Musiker aktiv – rund 60 in der Stadtkapelle und 40 im Jugendorchester.

Beide Ensembles gaben in der Feierstunde beeindruckende Kostproben ihres Könnens, ebenso wie die Johannesbläser. Man hörte schwungvolle Stücke aus der Film- und Volksmusik. Der Titel „Von ganzem Herzen“ aus der Feder von Jürgen Malterer war zugleich ein musikalisches Dankeschön an alle Förderer, Wegbegleiter, aktive und passive Mitglieder. Ehrenvorsitzender Jakob Mittermeier war ein Mann der ersten Stunde, dem für die Aufbauarbeit gedankt wurde.

Zahlreiche aktive Musiker wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet: Hermann Kemmer (55 Jahre), Grit Pohlmann und Waldi Landes (beide 40), Claudia Hirsch, Dr. Sepp Mayer, Attila Szány und Christoph Träger (alle 25). Träger wurde zudem für zehn Jahre als Schriftführer geehrt. Thilo Haberger, Rebecca Holzner, Florian Hörl, Susanne Pettinger, Christoph Semperowitsch, Julian Stöhr, Maximilian Thalhammer und Antonia Träger musizieren seit 15 Jahren in der Stadtkapelle. Für Kassier Friedhelm Rickert und Vizevorsitzende Ulrike Scharf (beide 15 Jahre im Vorstand) gab’s eine Ehrung in Silber. Zudem wurden die Leistungen junger Leute und viele passive Mitglieder gewürdigt (Bericht folgt).

26. Bezirksmusikfest und 30. Geburtstag der Stadtkapelle

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom 3. September 2018:

Erding als klingendes Zentrum der Blasmusik – Melodie des Zusammenhalts

Starkes Bekenntnis zur Volksmusik: Sieben Blaskapellen haben am Sonntag mit der Stadtkapelle Erding deren 30-jähriges Bestehen und das 26. Bezirksmusikfest gefeiert. Im Gottesdienst schlug Stadtpfarrer Martin Garmaier auch (kirchen-)kritische Töne an. Das Wetter spielte mit.

Erding – Kräftiges Glockengeläut vom Stadtturm war für die Gastensembles der Weckruf, sich auf den Sternmarsch durch die Innenstadt zum Schrannenplatz zu begeben. Den Auftakt bildeten die Trachtenkapelle Massing und die Kirchdorfer Blasmusik. Es folgten die Feldkirchner Blaskapelle, die Stadtkapelle Freising, die Blaskapelle Isen, der Musikverein Moosinning und die Stadtkapelle Unterschleißheim. Vom Gastgeber, der heuer sein 30-jähriges (Wieder-)Gründungsfest feiert, wurden sie vor dem Altar mit dem festlich geschmückten Rathaus als Kulisse begrüßt. Dies übernahm Vorsitzender Walter Dorn.

In seiner Festpredigt verwendete Stadtpfarrer Martin Garmeier Sprachbilder aus der Musik. „Eine Melodie besteht nicht nur aus einem Ton. Für den guten Klang einer Melodie braucht man nicht nur ein einziges Instrument. Wo nur einer was zu sagen hat, wird es schnell eintönig und damit langweilig.“ Genauso sei es bei der Gemeinschaft der Menschen. Auch hier komme es auf jeden einzelnen an. Anderseits könne das Individuum auf die Gemeinschaft vertrauen.

Wie bei der Musik bedarf es nach Auffassung Garmaiers auch im Leben Gesetze. „Sie sind das Geländer auf der breiten Treppe des Lebens, damit ich nicht herunterfalle.“

Zur aufgeheizten politischen Debatte in Deutschland bemerkte der Theologe: „Patentrezepte gibt es nicht.“ Man dürfe auch nicht immer nach der starken Hand rufen und gesellschaftliche Verantwortung abwälzen.

Nicht zuletzt kirchenkritisch äußerte sich Garmaier. Er zeigte kein Verständnis für die Vertreter seines Glaubens, die sich gegen das gemeinsame Abendmahl katholischer und protestantischer Christen aussprechen. „Für mich ist das theologisches Kleinbürgertum. Es ist der Versuch. Macht über andere auszuüben.“

Die Fürbitten verlasen Mitglieder der Stadtkapelle. Am Schluss richtete Garmaier noch einmal den Blick in den zwar grauen, aber trockenen Himmel und meinte mit einem Augenzwinkern: „Petrus, Dir danke ich auch.“

Nach dem Gottesdienst, den die Stadtkapelle unter der Leitung seines bewährten Dirigenten Martin Hirsch musikalisch gestaltet hatte, formierten sich alle acht Ensembles auf dem Schrannenplatz zu einem Gemeinschaftskonzert. Mehrere hundert Bürger lauschten, unter ihnen auch Schirmherr und Oberbürgermeister Max Gotz sowie Landtagsabgeordnete und stellvertretende Stadtkapellenvorsitzende Ulrike Scharf.

Vorsitzender Dorn bedankte sich bei der Stadt für die jahrzehntelange Unterstützung. Gotz sagte für zahlreiche musikalische Genüsse Vergelt’s Gott.

Nach dem Festakt marschierten die acht Kapellen durch die Lange Zeile zum Volksfestplatz, wo bis zum frühen Abend munter aufgespielt wird.

Bayerisch-Böhmisch-Blasmusikwettbewerb im Stiftungszelt

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom 3. September 2018:

Hohenpoldinger Blaskapelle lässt Konkurrenz den Vortritt

Das erste Mal richtete die Stadtkapelle Erding das Bezirksmusikfest aus und feierte auch gleich ihr 30- jähriges Bestehen.

Fröhliche Stimmung herrschte am Samstag im Stiftungszelt, als dort mit vielen Besuchern der Bayerisch-Böhmisch-Blasmusikwettbewerb im Stiftungszelt stattfand. Das zweitägige Bezirksmusikfest an diesem Wochenende wurde erstmals von der Stadtkapelle Erding ausgerichtet, die zugleich mit viel Musik ihr 30-jähriges Bestehen feierte. Mit der Blaskapelle Hohenpolding nahm nur ein Ensemble aus dem Landkreis teil. Es musste sich mit dem vorletzten Platz zufrieden geben.

Die Jury bestand aus Blasmusikexperten des Musikbunds von Ober- und Niederbayern. Dafür waren Kurt Pascher aus Augsburg, Karl Edelmann aus Weilheim und Elmar Walter aus Nußdorf nach Erding gereist. Sechs Kapellen maßen ihr Können im Wettbewerb. Das Wertungsspiel nahm den ganzen Tag in Anspruch. Hochkonzentriert verfolgte die Fachjury das Musikgeschehen. Dies dürfte bei der umgebenden typischen Bierzelt-Geräuschkulisse eine Herausforderung gewesen sein. Gleichzeitig sorgten die verschiedenen Orchester mit ihren schwungvollen Beiträgen für beste Unterhaltung im Zelt.

Moderator Georg Ried vom Bayerischen Rundfunk führte durchs Programm des großen Blasmusiktreffens. Gespannt wartete man auf die Bekanntgabe der Sieger, und es wurden viele Daumen gedrückt. Die Oberhauser Musikanten erhielten den ersten Preis, gefolgt von den Schöffeldinger Musikanten und den Woringer Musikanten. Platz vier ging an die Ulrichsbläser Büchlberg, Platz fünf an die Blaskapelle Hohenpolding und Platz sechs an die Stadtkapelle Unterschleißheim.

Nach der Siegerehrung klang der Abend im Festzelt mit den Brauhaus-Musikanten aus, die 2017 den Grand Prix der Blasmusik gewonnen hatten.

Sternmarsch zum Jubiläum – 30 Jahre Stadtkapelle Erding

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom 23. August 2018:

Ganz im Zeichen der Blasmusik steht das erste Herbstfest-Wochenende in Erding. Zum 30. Jubiläum der Stadtkapelle wird am 1. und 2. September nicht nur im Stiftungszelt groß aufgespielt.

Erding– Das traditionelle Frühjahrskonzert im April war das erste musikalische Highlight im Jubiläumsjahr der Stadtkapelle. Jetzt folgt das nächste: Mit einem Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerb im Stiftungszelt, Musik in Erdings Gassen, einem Sternmarsch samt Festgottesdienst auf dem Schrannenplatz und Blasmusik im Festzelt feiert die Stadtkapelle am Samstag/Sonntag, 1./2. September, ihr 30-jähriges Bestehen. Erstmals ist sie Ausrichterin des Bezirksmusikfestes, das der Bezirk München heuer zum 26. Mal veranstaltet.

„Wir freuen uns auf zwei Tage Blasmusik in Erding“, sagt Walter Dorn, seit 22 Jahren Vorsitzender der Stadtkapelle. Die Gastgeber konzentrieren sich dabei auf die Organisation und Betreuung der Kapellen. Sie selbst werden nur am Sonntag, 2. September, aufspielen – nämlich um 10.30 Uhr beim Festgottesdienst auf dem Schrannenplatz, den Stadtpfarrer Martin Garmaier zelebrieren wird.

Los geht es am ersten Herbstfest-Sonntag bereits um 9.30 Uhr mit Musik in Erdings Gassen. Dazu spielen die Feldkirchner Blaskapelle, die Stadtkapellen Freising und Unterschleißheim, die Blaskapelle Isen, die Kirchdorfer Blasmusik, die Trachtenkapelle Massing und der Musikverein Moosinning auf – vor dem Fischer’s Seniorenzentrum, dem Heiliggeist-Stift, am Grünen Markt und am Kleinen Platz. Nach und nach werden sie ab 10 Uhr in einem Sternmarsch zum Schrannenplatz ziehen und dort nach dem Gottesdienst alle gemeinsam aufspielen, ehe sie zum Volksfestplatz ausziehen. Dort kommen die Besucher im Stiftungszelt weiter in den Genuss echter bayerischer Blasmusik.

Bereits am Samstag, 1. September, richtet die Stadtkapelle ein Wertungsspiel mit einem Musikantenwettbewerb „Bayerisch-Böhmisch“ mit Preisen für die fünf bestplatzierten Kapellen aus. Er fand die vergangenen vier Jahre im Augustiner Keller in München statt. In Erding stellen sich von 11 bis 18 Uhr sechs Kapellen im Stiftungszelt dem Votum einer kundigen Jury. Diese stellt der Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON). Durchs Programm führt mit Moderator Georg Ried vom Bayerischen Rundfunk ein „Mann vom Fach“, wie Dorn betont.

Nach der Siegerehrung gegen 18.30 Uhr klingt der Abend im Festzelt mit den Brauhaus Musikanten aus, 2017 Gewinner des Grand Prix der Blasmusik. Dorn lädt alle Erdinger und Landkreis-Bürger herzlich ein, bei diesem musikalischen Spektakel dabei zu sein. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Die Stadtkapelle Erding hat sich 1988 wiedergegründet. Derzeit sind 65 Musiker aktiv. Als Würdigung der steten musikalischen Weiterentwicklung, der Nachwuchsförderung und der hohen Qualität des Orchesters, das mittlerweile in der Oberstufe spielt, zeichnete der Landkreis die Stadtkapelle 2014 mit dem Kulturpreis aus.

Bildunterschrift: Freuen sich auf das Festwochenende: die Musikanten der Stadtkapelle Erding mit ihrem Dirigenten Martin Hirsch (r.). Der Diplom-Musiker und -Instrumentalpädagoge führt die Blasmusik-Kapelle seit 2004 und hat maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung

Auf geht‘s zum 78. Herbstfest Erding!

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom Dienstag 21. August 2018:

Das 78. Herbstfest Erding steigt von Freitag, 31. August, bis Sonntag, 9. September, auf dem Volksfestplatz. Neben dem bewährten Programm gibt es heuer auch zwei besondere Veranstaltungen.

Erding – Feiern, sporteln und es sich gut gehen lassen ist natürlich beim Herbstfest Erding von Freitag, 31. August, bis Sonntag, 9. September, auf dem Volksfestplatz angesagt. Doch bei der 78. Auflage gibt es zwei besondere Veranstaltungen. Kartlerfans aufgepasst: Heuer findet die beliebte Schafkopfmeisterschaft des Erdinger/Dorfener Anzeiger nicht wie gewohnt am ersten Herbstfest-Sonntag, sondern am zweiten Herbstfest-Samstag, 8. September, statt.

Der Startschuss zum Herbstfest fällt traditionell am Freitagnachmittag am Schrannenplatz im Herzen Erdings. Dort unterhält ab 15 Uhr beim Standkonzert die Stadtkapelle Erding. Ab 16 Uhr erfolgt der große Auszug mit zahlreichen Ehrengästen sowie den Schaustellern und Bedienungen zum Volksfestplatz. Gegen 16.30 Uhr wird Oberbürgermeister Max Gotz den ersten Banzen Festbier im Stiftungszelt anzapfen und verkünden: „O‘zapft is.“ Dazu unterhalten die Kirchweihthaler Musikanten. Der Bieranstich ist gleichzeitig der Auftakt zur zehntägigen Feiergaudi. Am Abend sorgen „Die Waidigl“ im Stiftungszelt für Stimmung. Im Weißbräuzelt geht’s ab 18 Uhr mit „Tetrapack“ ab.

Das Herbstfest wird außerdem mit sechs Böllerschüssen vom Veteranen- und Kriegerverein Erding begrüßt. Zehn Tage geht es dann auf dem Volksfestgelände hoch her. Beide Bierzelte haben außerdem auch schöne Biergärten, in denen es sich bei guten Spätsommer-Wetter herrlich verweilen lässt. In den Zelten und Gärten gibt es unter der Woche ab 11 Uhr flüssige und feste Schmankerl. An den Wochenenden richten sich die Bewirtungszeiten nach den Veranstaltungen. Ausschankende ist täglich um 23.30 Uhr.

Viele Buden sowie ein großer Vergnügungspark dürfen auf dem Volksfestplatz nicht fehlen. Nicht mehr dabei ist heuer jedoch das beliebte Ponyreiten. Familie Barth aus Vilsbiburg will keine Feste mehr beschicken. Klassische Fahrgeschäfte wie der Autoscooter oder der BRK-Glückshafen dürfen natürlich nicht fehlen. Highlights sind außerdem der Riesen-Propeller „Godzilla“, die Looping-Schaukel „Flip Fly“ und das Hupferl „Bavaria Dance“. Unter der Woche starten die Fahrgeschäfte um 14 Uhr.

Rahmenprogramm

An allen zehn Tagen gibt es außerdem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Sportlich wird es traditionell am ersten Herbstfest-Samstag, 1. September, beim Gewichtheber-Vergleichskampf zwischen den Athleten des TSV Erding und den Oxford Powersports aus Großbritannien. Los geht‘s um 14 Uhr im Weißbräuzelt. Schon um 13 Uhr steigt im Stiftungszelt das 26. Bezirksmusikfest unter dem Motto „Bayerisch-böhmischer Wettbewerb“ – die erste besondere Veranstaltung des Herbstfestes.

Ein Herbstfest-Highlight ist die Kartlerschlacht um die Erdinger Schafkopfmeisterschaft, die zwar immer am ersten Herbstfestsonntag stattfand. Heuer aber musste sie aus organisatorischen Gründen auf den zweiten Herbstfestsamstag verschoben werden. Also liebe Kartlerfreunde: Merkt euch schon den 8. September vor! Dann kommen ab 9 Uhr im Stiftungszelt die Karten auf den Tisch. Einlass ist bereits ab 8 Uhr Zu gewinnen gibt es 1000 Euro sowie viele weitere Geld- und Sachpreise.

Am Sonntag, 2. September, steht die zweite besondere Veranstaltung des Herbstfestes im Mittelpunkt: ein Sternenmarsch vom Festplatz zum Schrannenplatz. Abmarsch ist um 10 Uhr. Am Schrannenplatz wird ein Gottesdienst gefeiert. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Stadtkapelle Erding.

Das 26. Bezirksmusikfest geht am Sonntag Mittag im Stiftungszelt weiter. Um 14 Uhr steigt auf den Geislinger Ängern das Pferderennen des Rennvereins Erding.

Familiennachmittag

Ermäßigte Preise locken beim Familiennachmittag am Montag, 3. September. Von 13 bis 18 Uhr kann man an allen Fahrgeschäften und an vielen Buden sparen. Ebenfalls ab 13 Uhr dürfen es sich die Senioren des Stadtteils Erding gut gehen lassen. Auf Kosten des Landkreises werden die Junggebliebenen im Stiftungszelt bewirtet und dürfen sich Bier und Hendl schmecken lassen. Den musikalischen Ohrenschmaus dazu liefert die Stadtkapelle Erding. Feiern und es sich gut gehen lassen dürfen es sich die Senioren von 13 bis 16 Uhr. Das gleiche Programm gibt es für die Senioren der Stadtteile Altenerding und Langengeisling am Mittwoch, 5. September, von 13 bis 17 Uhr im Weißbräuzelt.

Ein Muss für die Kommunalpolitiker ist das Treffen am Dienstag, 4. September, ab 17 Uhr im Stiftungszelt. Dabei kommt die Lokalprominenz zusammen. Das große Brillant-Feuerwerk, gesponsert von den Schaustellern und Fieranten, wird um 21.30 Uhr gezündet.

Im Stiftungszelt dürfen sich die Bewohner und Mitarbeiter der Behinderten-Werkstätte Erding kulinarisch verwöhnen lassen. Ihr großer Tag ist am Mittwoch, 5. September, ab 14 Uhr im Stiftungszelt.

Unter dem Motto „Masken auf allen Straßen“ steigt am Donnerstag, 6. September, der große Kindernachmittag mit Luftballonwettbewerb. Der Zug formiert sich um 13 Uhr in der Straße Am Bahnhof und wird von der Stadtkapelle und dem Kolping-Spielmannszug Moosburg begleitet. Auf dem Festplatz dürfen sich dann die Kleinen austoben. Und bei den ermäßigten Preisen von 14 bis 18 Uhr springt bestimmt so manche Extra-Runde bei den Fahrgeschäften heraus.

Gut besucht ist traditionell auch der Tag der Betriebe und Behörden am zweiten Herbstfest-Freitag, 7. September. Er beginnt um 18 Uhr in beiden Festzelten. Stimmung ist auch am Samstag, 8. September, in den beiden Bierzelten sowie im Freigelände angesagt.

Sportlich wird es nochmal am Sonntag mit dem Kickbox-Großkampf der Staffel Erding am 9. September, ab 10 Uhr im Weißbräuzelt. Denksport ist ab 9 Uhr im Stiftungszelt bei der Erdinger Schafkopfmeisterschaft angesagt.

Den brillanten Abschluss des 78. Herbstfestes Erding bildet das große Musik-Feuerwerk der Stadt Erding am Sonntag ab 21.30 Uhr am Festplatz. Danach klingt das Fest gemütlich aus.

Stadtwerke Erding GmbH – Sponsoring 30 Jahre Stadtkapelle Erding

Ein Artikel aus dem Mitteilungsblatt der Stadt Erding vom 26. Juli 2018:

Die Stadtwerke Erding unterstützen in diesem jahr die Veranstaltungsreihen der Blaskapelle Erding zu ihrem 30-jährigen Jubiläum. Hierdurch war es dem Verein auch möglich, 30 einheitliche Dirndlschürzen für die Jugendspielerinnen anzuschaffen. Herzlich bedankte sich hierfür Herr Walter Dorn beim Geschäftsführer Christoph Ruthner. Wir wünsche der Blaskapelle Erding viel Erfolg für die noch bevorstehenden Veranstaltungen (Bezirksmusikfest und Festmatinee).

Bei Bildung und Ehrenamt „Zeichen gesetzt“

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom 28. Juni 2018:

Am Schulzentrum Altenerding wurde der Grundstein gelegt. Bis Herbst 2019 entsteht zwischen Mittel- und Grundschule eine Mensa mit Probenraum für die Stadtkapelle.

Altenerding – Die Bodenplatte ist schon betoniert, die ersten Wände stehen bereits. Am Schulzentrum Altenerding war es gestern Zeit für die Grundsteinlegung. Bis Herbst 2019 entsteht zwischen Mittel- und Grundschule auf dem Gelände des früheren katholischen Kindergartens eine Mensa mit draufgesatteltem Probenraum für die Stadtkapelle. 3,45 Millionen Euro hatte der Stadtrat zunächst bewilligt, mittlerweile kommt das Bauamt auf 3,8 Millionen Euro. „Weil wir noch einmal nachgebessert und uns unter anderem für eine Fotovoltaikanlage entschieden haben“, so Oberbürgermeister Max Gotz beim Festakt.

Das Objekt habe „für die Stadt eine große Bedeutung“, so Gotz. Der Bedarf sei eindeutig vorhanden. Rund 400 Schüler beider Einrichtungen würden hier ab 2019 verköstigt. Auch bei der Stadtkapelle habe Handlungsbedarf bestanden. In der Tat: Das Orchester, das Deutscher Meister in der Mittelstufe ist, sucht seit Jahren nach geeigneten Räumlichkeiten.

Zum Gebäude erklärte Architekt Richard Falterer, dass es 21 mal 21 Meter groß sei und über 829 Quadratmeter Nutzfläche verfüge. Im Erdgeschoss zieht die Mensa ein – mit einer großen Küche, Theke sowie einem Speisesaal mit Glasfassade. Der erste Stock ist der Stadtkapelle vorbehalten. Auch die Sanitäreinrichtungen befinden wich hier. Das Dach ist wegen der Akustik leicht schräg und weist umlaufende Oberlichter auf. Die Traufhöhe beträgt acht, die Firsthöhe zehn Meter. Das Erdgeschoss besteht aus Sichtbeton, für den ersten Stock wird nach den Worten Falterers Massivholz verwendet. Der Proberaum werde 227 Quadratmeter groß sein, der Speisesaal darunter 180 Quadratmeter.

Gotz ging auf die Entstehungsgeschichte des Gebäudes ein. Im November 2015 habe der Stadtrat den Planungsbeschluss gefasst, im September 2016 habe der Planungs- und Bauausschuss dem Vorhaben Grünes Licht erteilt. Im Mai, so Gotz, seien die Pläne noch einmal nachgebessert werden. Falterer ergänzte, dass die Baugenehmigung im Dezember 2017 eingegangen sei, in diesem März habe man begonnen.

Vize-Landrat Jakob Schwimmer lobte die Stadt, weil sie in Sachen Schule, Mittagsbetreuung und Ehrenamtsförderung „wieder einmal Zeichen setzt“. Die Mensa sei „richtig und richtungsweisend“. Und Gotz freute sich, „dass wir einmal mehr Schulen und Ehrenamt positiv begleiten können“.

Beschwingt ins nächste Jahrzehnt

Ein Artikel aus dem Erdinger Anzeiger vom 30. April 2018:

Als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnete Ulrike Scharf die Entwicklung der Stadtkapelle Erding. Die CSU-Landtagsabgeordnete engagiert sich im Vorstand der Stadtkapelle und führte am Samstagabend durchs Frühjahrskonzert. Besonders hob sie Walter Dorn als energiegeladenen Motor und den musikalischen Leiter Martin Hirsch hervor, mit dem man „unglaubliches Glück“ habe. Sie lobte auch die engagierten Musizierenden.

Beim gut besuchten Konzert in der Stadthalle begeisterte das 65-köpfige Ensemble mit einem vielseitigen, anspruchsvollen und unterhaltsamen Programm. Das Jugendorchester entfachte mit seinen Klängen frischen Wind, der von guter Laune und Abenteuerlust erzählte, und entführte mit „Aladdin“ von Alan Menken in ein orientalisches Musikmärchen.

Spannende Klänge und eine packende Rhythmik mit pointiertem Witz kennzeichnen das Werk „Slava“, das Leonard Bernstein seinem Freund, dem großen Cellisten Mstislav Rostropowitsch widmete, dessen Spitzname dem Stück den Namen gab. Mit dieser interessanten Komposition eröffnete die Stadtkapelle ihr Programm – eine raffinierte, jazzig angehauchte Nummer, die an pfiffige Zirkusmusik erinnerte. Großen Applaus gab es für den Saxophonsolisten Erik Marijanovic, der mit der Stadtkapelle die „Fantaisie pour Saxophone Alto“ von Jules Demersseman (1833-1866) spielte – ein Stück, das viele Klangmöglichkeiten des Instruments vorstellte, das 1840/41 von Adolphe Sax konstruiert worden ist. Der Erfinder war mit Demersseman befreundet.

Als „kleine Generalprobe“ bezeichnete Scharf die „Suite from Hymn of the Highlands“ von Philip Sparke, die die Stadtkapelle auch am Sonntag in Ingolstadt beim Oberstufenwettbewerb spielte, ebenso wie das Pflichtstück „Southwest Summer“ von Robert W. Smith. Zwei bilderreiche Kompositionen, in denen reizvolle Klanglandschaften entwickelt wurden. Die Interpretation beider Werke als Vorpremiere zeigte: Die Stadtkapelle hat sich mit großer Spielfreude auf den Wettbewerb vorbereitet. „Wir drücken die Daumen“, versprach Scharf. Man konnte sich sicher sein, dass in der großen Fangemeinde viele dieser Aufforderung nachkamen.

„Tintin“ des belgischen Komponisten Dirk Brossé ist eine Hommage an die Comic-Helden „Tim und Struppi“. Rasant, nachdenklich, vorwitzig, mit dramatischen Steigerungen und gemütlichem Walzertakt kam diese Musical-Suite daher und erweckte das Tim-und-Struppi-Abenteuer „Die Gefangenen der Sonne“ zum Leben. Zum Finale: nostalgischer Swing mit einem Glenn-Miller-Medley. Damit war noch nicht Schluss, denn die begeisterten Zuhörer forderten vehement eine Zugabe. Diese schenkte Hirsch mit verschmitztem Charme allen, die für die Stadtkapelle da sind: „Von ganzem Herzen“ hieß die beschwingte Polka von Jürgen Malterer.

Bayerns Oberstufen-Kapellen präsentieren sich in Bestform

Ein Artikel von der Homepage des Bayerischen Blasmusikverbands (BBMV) vom 29. April 2018:

Einen Oberstufenwettbewerb mit bislang nie dagewesener Leistungsdichte erlebte der Bayerische Blasmusikverband am heutigen Sonntag (29. April 2018). Im Stadttheater Ingolstadt trafen sich zehn der besten bayerischen Oberstufenblasorchester und ermittelten den (inoffiziellen) bayerischen Meister.

Erkheims Dirigent Michael Werner reckt den begehrten Wanderpokal des Oberstufen-Landessieger in die Höhe.

Die Blaskapelle Martk Erkheim bei ihrem erfolgreichen Wettbewerbsvortrag.
„Wir hatten erstmals keine ‚Ausreißer‘ nach unten“, bestätigte Juryvorsitzender und Bundesmusikdirektor Heiko Schulze. Gleichwohl hätte die Jury einen 10. Platz vergeben müssen und auch einen 1. Platz, wie der Juror bei der Preisverleihung den anwesenden Musikern mitteilte. Tatsächlich war die hohe Leistungsdichte auch an der Punktetabelle abzulesen – ein so hohes Niveau hatte es beim Oberstufenwettbewerb vermutlich vorher noch nie gegeben.

Am Ende stand die Musikkapelle Markt Erkheim (MON-Präsident Dr. Marcel Huber und Landesdirigent Frank Elbert konnten neben dem Pokal auch 1000 Euro Preisgeld überreichen) aus dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund nach 2016 zum zweiten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen – zum ersten Mal mit ihrem neuen Dirigenten Michael Werner. Den zweiten Platz (verbunden mit 600 Euro Preisgeld) belegte die Musikkapelle Gerlenhofen mit ihrer Dirigentin Andrea Böttinger – ebenfalls aus dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund. Den 3. Platz und 400 Euro Preisgeld hatte sich die Tölzer Stadtkapelle mit Dirigent Josef Kronwitter erspielt. Die Tölzer hatten den Wettbewerb in der Vergangenheit bereits zweimal gewinnen können und sind wohl mit zusätzlich mehreren zweiten und dritten Plätzen der insgesamt erfolgreichste Teilnehmer dieses Wettbewerbs.

Die weiteren Plätze belegen:
4. Platz: Musikvereinigung Thannhausen (ASM)
5. Platz: Symphonisches Blasorchester Pettstadt (NBMB)
6. Platz: Musikkapelle Münsing (MON)
7. Platz: Musikverein Dasing (ASM)
8. Platz: Symphonisches Blasorchester der Musikkapelle Lengfurt (NBMB)
9. Platz: Musikverein Ebrachtaler Musikanten Burgebrach (NBMB)
10. Platz: Stadtkapelle Erding (MON)

Im Herbst diesen Jahres beginnt bereits wieder der nächste „concerto“-Wettbewerb, der turnusgemäß in der Mittelstufe ausgetragen wird. Im kommenden Frühjahr findet der Landesentscheid dann wieder auf dem Gebiet des Nordbayerischen Musikbundes statt. In zwei Jahren ist dann wieder der Oberstufenwettbewerb dran – die Musikkapelle Markt Erkheim ist als Titelverteidiger wieder automatisch startberechtigt, sofern die Kapelle in der Zwischenzeit nicht in der Höchststufe antritt.

Ergebnisliste: